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2014/2015 = JAHR DER ORDEN

Papst Franziskus wird am 30. November 2014 das Ordensjahr eröffnen.

Die Orden versammelten "Männer und Frauen, die die Welt aufwecken können", so Franziskus, der als Jesuit selbst einer Ordensgemeinschaft angehört. Ihr Leben sei eine prophetische Mission und die "konkreteste Form" der Nachfolge Christi: "Gott ruft uns, unser Nest zu verlassen und an die Grenzen der Welt gesandt zu werden", so der Papst. Allerdings sei von jedem Christen eine "Radikalität" in der Umsetzung des Glaubens verlangt.

Derzeit blühten die Orden in Weltregionen, in denen die Kirche noch jung sei, führte Franziskus aus. Dies verlange von den Orden eine besondere Kompetenz im interkulturellen Dialog. Der Papst mahnte die Oberen, diese kulturelle Vielfalt auch in der Zusammensetzung des Leitungspersonals umzusetzen. Ordensmitglieder aus verschiedenen Kulturkreisen brächten auch unterschiedliche Ausdrucksformen von Charisma mit.

Orden müssten jede Art von Heuchelei und Klerikalismus vermeiden, so der Papst. Die spirituelle Bildung von Ordensangehörigen sei ein Werk der geistlichen Kunst und keine Polizeiarbeit, betonte er: "Das Ziel ist, Ordensleute zu formen, die ein zärtliches Herz haben, und keines, das vom Essig sauer geworden ist."

Der Ordensdienst verlangt nach seinen Worten Geschwisterlichkeit innerhalb der Gemeinschaft. Unterschiede und Konflikte müssten ausgehalten werden. Zudem sollten die Bischöfe Ordensgemeinschaften nicht als bloße Helfer für ihren Auftrag betrachten, sondern als Bereicherung der Diözesen.


Rundbrief an die Männer und Frauen in den Instituten des geweihten Lebens

im Blick auf das Jahr des geweihten Lebens

(in PDF-Format zum Downloaden)..>>



Ordensgemeinschaften Österreichs

- informieren und anbieten über ihr Sein und ihre Aktivitäten auf der Homepage:

http://www.ordensgemeinschaften.at/jahrderordeninfo...>>