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HEIMGANG VON SR.M.SOTERIS (MARIA) LEEB SSCJ

Heimgang von Sr.M.Soteris (Maria) Leeb SSCJ

 

Es hat dem heiligsten Herzen Jesu gefallen,
aus unserer Kongregation
der Dienerinnen des heiligsten Herzens Jesu in Wien III., Mutterhaus

unsere liebe Mitschwester

Sr.M.Soteris (Maria) Leeb SSCJ

 

 
 
am Freitag, den 10. März 2017 um 17:00 Uhr,
im 99. Lebensjahr, in die ewige Heimat zu berufen,
nachdem sie über 66 Jahre dem Herzen Jesu treu gedient hatte.

Unsere Mitschwester ging bewusst zum Herrn heim. Zur Pflegerin sagte sie: „Ich gehe nach Hause. Auf Wiedersehen! Danke für alles und Vergelt’s Gott!“ Kurze Zeit danach verschlechterte sich plötzlich ihr Zustand und sie musste bewusstlos auf die Intensivstation gebracht werden. Zwei Tage später schlief sie ruhig, im Beisein ihrer Angehörigen, ein. Sr.M.Soteris wurde am 16. Jänner 1919 in Hassbach (Felbertal) als drittes von neun Kindern geboren und am gleichen Tag in der Pfarrkirche von Hassbach auf den Namen Maria getauft. Mit neun Jahren empfing sie die erste heilige Kommunion. Nach weiterem Unterricht wurde sie im selben Jahr gefirmt. Nach Abschluss der Volksschule arbeitete sie im Elternhaus in der Haus- und Landwirtschaft. „Der Sonntag wurde in der Familie als der Tag des Herrn gehalten, an dem alle der Sonntagspflicht nachgekommen sind.“, schreibt Maria in ihrem Lebenslauf. Im Alter von 29 Jahren kam ihr der Ge-danke, ins Kloster einzutreten. Diesem inneren Ruf folgte Maria und trat mit 31 Jahren in die Kongregation der Dienerinnen des heiligsten Herzens Jesu. Im Lebenslauf lesen wir: „Der Eintritt war in der rechten Meinung aus Liebe zu Gott. Vom Ordensleben hatte ich keinen rechten Begriff. Mit meinem Eifer und guten Willens begann ich das Postulat.“ Am Fest Mariä Empfängnis, 8.12. 1950, machte Maria ihre erste Weihe an das heiligste Herz Jesu. Am 21. Juli 1951 wurde sie eingekleidet und erhielt den Namen Schwester Maria Soteris. Durch ihren Eifer und tiefe Frömmigkeit bestand sie ihre Berufungs-zweifel und legte am 21. Juli 1959 die ewige Profess ab. Sr.M.Soteris drückt ihren Entschluss folgend aus: „Durch die heilige Profess glaube ich mein Leben Gott in Liebe zu weihen.“ Sr.M.Soteris verbrachte ihr ganzes Ordensleben im Mutterhaus in Wien und wurde in der Kapelle, im Krankenzimmer, sowie bei den verschiedenen Hausarbeiten eingesetzt, am längsten im Speisesaal. Wir danken Sr.M.Soteris für ihr gutes Beispiel und ihr stille Art des Wirkens.

Das Begräbnis war am Montag, den 27. März 2017, um 14:00 Uhr
am Wiener Zentralfriedhof, 2. Tor, Halle 1.
Der Auferstehungsgottesdienst wurde am selben Tag um 18:00 Uhr
in der Herz Jesu Kirche,
(Wien III., Landstr.-Hauptstr. 137/Victor Braun-Platz 1) gefeiert.

Dienerinnen des heiligsten Herzens Jesu, Mutterhaus
1030 Wien, Keinergasse 37
www.herzjesu-schwestern.at



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